News
Sauberes Wasser wird im Kampf gegen Trachom gebraucht
Kampf gegen die Blindheit
GDN -
Anlässlich des Weltwassertages macht die Christoffel – Blindenmission
darauf aufmerksam wie wichtig eine gute Wasserversorgung ist. Besonders
gegen die Trachom Krankheit(Blindheit), wird dies besonders erkennbar.
darauf aufmerksam wie wichtig eine gute Wasserversorgung ist. Besonders
gegen die Trachom Krankheit(Blindheit), wird dies besonders erkennbar.
Wüsten breiten sich aus, Seen und Flüsse vertrocknen – in immer mehr Regionen der Welt wird Wasser knapp, besonders in Afrika. Wasser fehlt zum Trinken ebenso wie für die tägliche Reinigung von Gesicht und Händen. Ohne sauberes Wasser erkranken viele Menschen an schweren Krankheiten. So zum Beispiel die 40-jährige Mekiya aus Äthiopien. Sie hat sich mit der Augenkrankheit Trachom infiziert. Eine Augeninfektion, die bis ins 20. Jahrhundert unter den Namen „Körnerkrankheit“ oder „Ägyptische Augenkrankheit“ auch in Europa häufig war. Unbehandelt führt sie zu Blindheit.
„Es juckt, es sticht. Ich möchte immer mein Auge reiben. Mein rechtes Auge tränt unaufhörlich“, beschreibt Mekiya aus Äthiopien ihre Situation. Mit der Zeit wurden die Schmerzen immer schlimmer: Die wiederkehrenden Entzündungen ließen ihr Augenlid vernarben, die Wimpern wachsen jetzt nach innen und scheuern bei jedem Lidschlag über die empfindliche Hornhaut. Deshalb fing sie an, sich die Wimpern ausreißen zu lassen. „Das war auch schmerzhaft“, sagt sie. Bereits seit zwei Jahren lebt sie mit den Qualen.
Eine Nachbarschaftshilfe der anderen Art bekommt Mekiya von einer Nachbarin. Erst einen Monat zuvor hatte diese eine Ausbildung zur Gesundheitshelferin absolviert - die Nachbarin erkennt: Mekiya ist an der bakteriellen Augeninfektion erkrankt – übertragen von Fliegen oder einem gemeinsam benutzten Handtuch. Sie weiß, nur eine Augenoperation kann Mekiya noch helfen, bevor die Wimpern die Hornhaut komplett blind scheuern. Dank der CBM-Spenderinnen und Spender muss sich die 40-Jährige nicht sorgen, wie sie die Operation bezahlen soll. Nach der OP ist Mekiya erleichtert: „Ich fühle mich viel besser und kann jetzt klar sehen. Kein Schmerz, keine Tränen mehr“, sagt sie dankbar.
Dass sich Menschen wie Mekiya mit Trachom infizieren, sei keine Seltenheit. Ihnen fehle häufig der Zugang zu sauberem Wasser und das Wissen, wie wichtig gute Hygiene ist, um Trachom vorzubeugen. Sichere Wasserstellen, die für alle zugänglich sind, sind genauso wichtig wie Zäune, damit Tiere sie nicht verunreinigen. Daher hat die CBM allein in Äthiopien im vergangenen Jahr 28 Wasserstellen gebaut, von denen mehr als 16.000 Menschen profitieren – Tag für Tag. Damit ist sie einen Schritt weiter, Trachom bis zum Jahr 2030 endgültig zu besiegen.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



